Mittlere Nettokaltmiete der Bestandsverträge zum Stichtag 15.05.2022, gewichtet nach vermieteten Wohnungen. Bestandsmiete, keine Angebotsmiete für neue Verträge. Das Cell-Key-Verfahren verrauscht die Werte leicht. Kein Update bis zum Registerzensus 2031. Unter 30 vermieteten Wohnungen: keine Angabe. Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022.
Kieze im Vergleich
Durchschnittliche Nettokaltmiete im Bestand je Planungsraum (Zensus 2022). Die Werte stehen ohne Wertung nebeneinander.
Bestandsmiete, keine Angebotsmiete. Stichtag 15.05.2022. Die Werte sind datenschutzbedingt leicht verrauscht. Bis zum Registerzensus 2031 gibt es kein Update.Quelle ansehen
Höher = höhere Bestandsmiete, ohne Wertung (Planungsräume liegen bei rund 5 bis 13,5 €/m²)
Berechnung
Mittlere Nettokaltmiete in €/m² aus dem Zensus 2022, Stichtag 15.05.2022. Das Statistische Bundesamt liefert Werte je 100-m-Gitterzelle mit der Zahl der vermieteten Wohnungen. Wir ordnen jede Zelle über ihren Mittelpunkt einem Planungsraum zu und bilden das Mittel gewichtet nach Wohnungen. Kiez und Bezirk entstehen aus denselben Zellen, nicht als Mittel der Planungsraum-Werte.
Aggregation
LOR-Planungsraum
Pflege
Statistische Ämter des Bundes und der Länder · Zensus 2022
Aktualisierung
einmalig (Zensus 2022), nächstes Update mit dem Registerzensus 2031
Coverage-Lücken
Planungsräume mit weniger als 30 vermieteten Wohnungen zeigen „keine Angabe“.
Zellen mit hohem Schätzfehler (über 15 %, Flag KLAMMERN) gehen ins Gebietsmittel ein, erscheinen aber nie als Einzelwert.
Was wir NICHT zeigen
Bestandsmiete, keine Angebotsmiete. Neuvermietungen können deutlich höher liegen.
Stichtag 2022. Das Cell-Key-Verfahren verrauscht die Werte leicht, Einzelzellen und Summen stimmen nicht exakt. Kein Update bis zum Registerzensus 2031.
Lärm in der Nacht stört Schlafphasen, in denen sich Herz-Kreislauf-System und Nerven erholen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt für Nacht-Lärm (LNIGHT) einen Richtwert von 40 dB. Die Berliner Lärmkartierung weist daher LDEN und LNIGHT getrennt aus.
LDEN steht für „Level Day-Evening-Night" und ist ein über 24 Stunden gewichteter Lärm-Mittelwert. Abend- und Nachtpegel gehen mit Aufschlägen von 5 und 10 dB ein, weil Lärm dann stärker stört. Der Wert dient als EU-weit einheitlicher Vergleichsmaßstab.
Die strategische Lärmkartierung weist Straßen-, Schienen-, Flug- und Industrie-Lärm getrennt aus. Die Karte zeigt den Gesamtverkehrslärm aus Straßen-, Schienen- und Flugverkehr (LDEN), zusammengefasst pro Planungsraum.
Die Senatsverwaltung für Mobilität nimmt Hinweise zur strategischen Lärmminderung im Aktionsplan auf. Beschwerden zu konkreten Quellen (Baustellen, Gewerbe) gehen an das jeweils zuständige Bezirksamt oder Ordnungsamt. Wir verlinken auf der Methodik-Seite die offiziellen Anlaufstellen.
Die offene Berliner Datengrundlage liefert pro Planungsraum eine Pegel-Klasse (zum Beispiel „mittel" oder „hoch"), keine Punktwerte. Wir geben den Wert genauso wieder, wie er publiziert wird, um keine Genauigkeit zu suggerieren, die im Datensatz nicht enthalten ist.
Die Senatsverwaltung berechnet pro Planungsraum, wie viele Quadratmeter wohnungsnahe Grünfläche pro Einwohnerin im Einzugsbereich liegen. Als Richtwert gelten 6 Quadratmeter pro Person. Erreicht oder verfehlt ein Planungsraum diesen Wert, ergibt sich die Kategorie „hoch", „mittel" oder „gering".
Bäume und größere Grünflächen senken die Lufttemperatur durch Verschattung und Verdunstung. Stadtklima-Analysen zeigen, dass dicht bebaute Quartiere mit wenig Vegetation an Sommertagen messbar wärmer bleiben als Gebiete mit vergleichbarer Bebauung und mehr Grün. Die Klima-Kategorie auf dieser Karte bildet das ab.
Die Haltedichte ist ein erster grober Indikator für Anbindung. Sie sagt nichts über Taktung, Linienführung oder Barrierefreiheit aus. Eine hohe Dichte korreliert in Berlin häufig mit Innenstadt-Lagen und Verknüpfungs- Knoten, eine niedrige Dichte mit Stadtrand-Bereichen.
Aktuell nicht. Der Wert zählt Haltepunkte innerhalb der Flächengrenzen und teilt sie durch die Fläche. Wir verbessern den Indikator schrittweise um Fußweg-Distanzen und Stationskategorien. Die Methodik-Seite dokumentiert jede Erweiterung.
Wir zählen U-Bahn-, S-Bahn-, Tram- und Bus-Haltestellen der BVG und der S-Bahn Berlin GmbH zusammen. Regional-Bahn-Stationen werden zusätzlich ausgewiesen, weil sie für Pendelverkehr relevant sind.
Live-Daten erfordern Server-Caching, Lizenz-Kosten und stehen oft nur kurzfristig zur Verfügung. Wir setzen bewusst auf statische Aggregate aus offenen Datensätzen, die wir prüfen und versionieren können.
Mietpreise hängen von Baujahr, Ausstattung, Lage und Stichtagen ab. Der Berliner Mietspiegel liefert Spannen pro Wohnlage und Baualters-Klasse, keine Punktwerte pro Adresse. Wir verlinken auf der Methodik-Seite den offiziellen Mietspiegel-Rechner.
Der Bodenrichtwert beschreibt einen durchschnittlichen Grundstückspreis pro Quadratmeter, geprüft durch den Gutachterausschuss. Der Mietspiegel beschreibt ortsübliche Vergleichsmieten für Wohnraum. Beide Werte gelten für Räume, nicht für Einzel-Adressen.
PET ist ein bioklimatischer Kennwert. Er gibt an, welche Lufttemperatur in einem geschlossenen Raum einer gefühlten Temperatur draußen entsprechen würde. Wind, Luftfeuchte und Strahlung gehen ein. Der Wert eignet sich, um Hitzestress in Stadtgebieten zu vergleichen.
Der Deutsche Wetterdienst zählt einen Tag mit Tageshöchsttemperatur ab 30 Grad Celsius als Hitzetag. Die Anzahl der Hitzetage pro Jahr ist in Berlin seit den 1990er Jahren deutlich gestiegen, was in der Klima- Normalperiode 1991-2020 dokumentiert ist.
Eine Klima-Normalperiode ist ein 30-Jahres-Referenzzeitraum, mit dem die Weltorganisation für Meteorologie Wetter-Mittelwerte vergleichbar macht. In Berlin nutzen wir die aktuelle Periode 1991-2020 als Vergleichsbasis.
Asphalt und Stein speichern Wärme und geben sie nachts wieder ab. Stark versiegelte Quartiere kühlen schlechter aus als Quartiere mit Vegetation oder offenen Wasserflächen. Die Stadtklima-Analyse berücksichtigt Versiegelung als einen Faktor unter mehreren.