Gefühlte Temperatur 2022
Auf der Karte ansehenPhysiologisch Äquivalente Temperatur (PET) als Maß für die gefühlte Hitzebelastung an einem Sommertag um 14 Uhr. Berücksichtigt Lufttemperatur, Strahlung, Wind und Feuchte. Die Karte deckt Siedlung, Straßenraum und Grünflächen ab. Gewässer wie Seen und Kanäle tragen keinen PET-Wert und bleiben leer. Quelle: Berliner Klimaanalyse 2022.
Kieze im Vergleich
Gefühlte Temperatur an Hitzetagen um 14 Uhr (Klimaanalyse 2022). Die Werte stehen ohne Wertung nebeneinander.
Quelle
- Anbieter
- gdi.berlin.de
- Lizenz
- dl-de/zero
- Datenstand
- Juni 2024
- Objekte
- 57.801
Werte
- Einheit
- °C
- Skala
- unter 32 °C neutral, 32 bis 41 °C warm bis heiß, über 41 °C extrem heiß
Berechnung
Physiologisch Äquivalente Temperatur (PET) an einem Hitzetag um 14 Uhr aus der Berliner Klimaanalyse 2022. Modelliert für 10×10 Meter Raster, hier auf Polygon-Geometrie reduziert.
- Aggregation
- Baublock
- Pflege
- Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Umweltatlas Berlin
- Aktualisierung
- unregelmäßig (zuletzt 2022, davor 2015)
Lücken in der Abdeckung
- Nicht alle Stadtflächen modelliert. Liegt eine Adresse bis zu 50 m neben einer modellierten Fläche, etwa an Block-Rändern, zeigen wir deren Wert.
Nicht enthalten
- Nachtwerte werden separat ausgewiesen.
Verwandte Layer
Häufige Fragen
PET ist ein bioklimatischer Kennwert. Er gibt an, welche Lufttemperatur in einem geschlossenen Raum einer gefühlten Temperatur draußen entsprechen würde. Wind, Luftfeuchte und Strahlung gehen ein. Der Wert eignet sich, um Hitzestress in Stadtgebieten zu vergleichen.
Der Deutsche Wetterdienst zählt einen Tag mit Tageshöchsttemperatur ab 30 Grad Celsius als Hitzetag. Die Anzahl der Hitzetage pro Jahr ist in Berlin seit den 1990er Jahren deutlich gestiegen, was in der Klima- Normalperiode 1991-2020 dokumentiert ist.
Eine Klima-Normalperiode ist ein 30-Jahres-Referenzzeitraum, mit dem die Weltorganisation für Meteorologie Wetter-Mittelwerte vergleichbar macht. In Berlin nutzen wir die aktuelle Periode 1991-2020 als Vergleichsbasis.
Asphalt und Stein speichern Wärme und geben sie nachts wieder ab. Stark versiegelte Quartiere kühlen schlechter aus als Quartiere mit Vegetation oder offenen Wasserflächen. Die Stadtklima-Analyse berücksichtigt Versiegelung als einen Faktor unter mehreren.