Thermische Belastung 2023
Auf der Karte ansehenBioklimatische Belastung an Hitzetagen pro Planungsraum: Hitzeinsel-Effekt, Versiegelung, Kühlung durch Grün. Relevant für Hitzeschutz besonders älterer Menschen und chronisch Kranker.
Quelle
- Anbieter
- gdi.berlin.de
- Lizenz
- dl-de/zero
- Datenstand
- Januar 2024
- Objekte
- 542
Werte
- Skala
- gering bis hoch (Hitzestress-Risiko)
Berechnung
Bioklimatische Sommer-Belastung pro LOR-Planungsraum aus dem Umweltatlas 2023. Indikator für Hitzeinsel-Effekte und Versiegelung.
- Aggregation
- LOR-Planungsraum
- Pflege
- Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Umweltatlas Berlin
- Aktualisierung
- alle 5 Jahre
Lücken in der Abdeckung
- Aggregat pro Planungsraum, Mikroklima im Hof unsichtbar.
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Häufige Fragen
PET ist ein bioklimatischer Kennwert. Er gibt an, welche Lufttemperatur in einem geschlossenen Raum einer gefühlten Temperatur draußen entsprechen würde. Wind, Luftfeuchte und Strahlung gehen ein. Der Wert eignet sich, um Hitzestress in Stadtgebieten zu vergleichen.
Der Deutsche Wetterdienst zählt einen Tag mit Tageshöchsttemperatur ab 30 Grad Celsius als Hitzetag. Die Anzahl der Hitzetage pro Jahr ist in Berlin seit den 1990er Jahren deutlich gestiegen, was in der Klima- Normalperiode 1991-2020 dokumentiert ist.
Eine Klima-Normalperiode ist ein 30-Jahres-Referenzzeitraum, mit dem die Weltorganisation für Meteorologie Wetter-Mittelwerte vergleichbar macht. In Berlin nutzen wir die aktuelle Periode 1991-2020 als Vergleichsbasis.
Asphalt und Stein speichern Wärme und geben sie nachts wieder ab. Stark versiegelte Quartiere kühlen schlechter aus als Quartiere mit Vegetation oder offenen Wasserflächen. Die Stadtklima-Analyse berücksichtigt Versiegelung als einen Faktor unter mehreren.